Nicht Verbote sondern Angebote schaffen!!!
Nicht die ganz großen Regisseure aus Hollywood, sondern motivierte, ehrenamtliche Jugendliche aus dem Landkreis Vechta feiern Ende
November 2011 Premierestart des Freestyle-Doku-Jugendfilm "ESCAPE" im Kulturbahnhof Neuenkirchen-Vörden.
Ein Ergebnis aus einer zweijährigen Partizipations-Projektarbeit unter der Leitung des Weltrekord Künstlers, Thommes Nentwig und der Diplompädagogin, Melanie Ehlert aus Vechta. Der Künstler setzt
sich seit seiner Weltrekordmalerei 2008 für zahlreiche präventive Jugendprojekte mit seinem Förderverein "Kunst hilft Jugend e. V." ein. Melanie Ehlert stand für Schauspieltraining und Maske mit Rat
und Tat zur Stelle.
In der Hauptrolle von "ESCAPE" glänzt Magdalena Eichmann, die einen isolierten Jugendlichen spielt, der eines Tages nach stundenlangem Computerspielen in ein Spiel
hineingezogen wird. Aus Abenteuer wird Überlebenskampf, immer mit der Möglichkeit, durch die "ESCAPE"-Taste das Spiel zu verlassen, aber Realität und Fiktion verwischen zusehends.
Immer mit witzigen Kommentaren von Engelchen, gespielt von Carina Meiners, und Teufelchen, dargestellt von Marie Schlarmann, die das „Spielergewissen“ in dem Film symbolisieren. Alle drei
Hauptdarstellerinnen und einige Akteure gehen auf die Liebfrauenschule Vechta. Weitere Darsteller kamen auch von der Justus von Liebig Schule Vechta, sowie Marienschule Damme.
Den Soundtrack ""Nichts ist zu spät" lieferte die deutsche Erfolgsband LUXUSLÄRM, die den jugendlichen Akteuren auch ein Interview zum Thema "Spielesucht" Backstage vor einem
Konzertauftritt gab. Für realistische Kampfszenen trainierte der Kampf-Choreograf und Jugendpräventionstrainer, Asmus Teller, das Projektteam, bevor Künstler Nentwig die Kamera auf die
hochmotivierten Jugendlichen richtete, und später alles in über 160 Schnittstunden zu einer spannenden Dokumentation zusammenfügte.
Das durch das niedersächsische Förderprogramm für Engagement und
Bildung in der Jugendarbeit (Generation 2.0) und dem Jugendamt des Landkreises
Vechta geförderte Projekt, soll zukünftig in Form dieses Lehrfilms zum
Thema Partizipation und Spielesucht einen Themeneinstig im Unterricht und
Seminarveranstaltungen erleichtern. Dieser Freestyle-Doku-Jugendfilm kommt ganz
ohne erhobenen Zeigefinger aus, und zeigt vielmehr präventive Möglichkeiten auf –
frei nach dem Motto: „Nicht Verbote sondern Angebote schaffen“ Dieses Jugendprojekt dient als besonderes Anschauungsbeispiel und möchte zu Diskussionen, Vernetzungen und Nachahmungen
anregen. Das Team rund um den Künstler, Thommes Nentwig, bietet zukünftig die Möglichkeit Präventions-Workshops, Vorlesungen und Seminare in Verbindung einer Filmvorführung für Schulen, Universitäten
und Jugendbildungsträger zu buchen
Jugendatelier