Jugendatelier

Film-GEWALT entzaubern und verstehen

Wir bieten Euch eine unvergessene Projektwoche!

Wir bieten Euch Raum zum Reden, Handeln, Reflektieren und echtem Erleben, über die Filme und Spiele, die Euch WIRKLICH bewegen oder sogar ängstigen!

Liebe Schule, lieber Jugendtreff...

...uns ist die provokante Aufmachung des Kursangebots „Zensiert – und was jetzt?“ einerseits bewusst andererseits auch wichtig, um klarzumachen, dass unsere Kinder täglich auf diese optischen Reize angesprochen werden. Gewalt in Filmen und PC-Spielen lässt sich nicht wegdiskutieren, hält unsere Jugend nicht durch Verbote ab, und bleibt auch beim „Totschweigen“ immer noch ein Thema. Wir bieten keinen Stuhlkreis für einen Vormittag, mit einem kopierten Merkzettel und dann ist das Thema abgearbeitet - nein - es ist echte Präventions-Projektarbeit, die durch Erleben in den Köpfen der Kinder und Jugendlichen bleibt!
Umso interessanter zu erwähnen, dass das Bildmaterial ausschließlich aus unserem Präventionsprojekten stammt, also aus Situationen, wo wir die Teilnehmer/Innen auf die andere Seite mitgenommen haben, um zu sehen, wie wir täglich durch Schminke, Klänge und Filmschnitt in eine „Scheinwelt“ entführt werden. Aber durch selbst erlebte Kampfchoreografie, stehen plötzlich nicht mehr die Gewalt und der „Blutrausch“ (Voyeurismus) im Vordergrund. Stattdessen steht Teamarbeit, Timing (das sogenannte Zeitgefühl) bei chronologischen Bewegungsabläufen und Rücksicht im Mittelpunkt.
Falsches Heldentum wird entzaubert, und das Selbstwertgefühl gesteigert. Über den „tatsächlichen“ Konsum nicht altersgemäßer Medien darf offen gesprochen werden, ohne dass diese dafür konsumiert werden müssen. Wir reflektieren diese Themen mit Jugendlichen „ohne erhobenen Zeigefinger“.
Das alles bieten wir in unserem speziell erarbeiteten Wochenkonzept zur Gewaltprävention in Bezug auf Medien der neuen Generation:


_____ Einstieg über den Jugendfilm „ESCAPE – wenn das Spiel mit Dir spielt“
_____ Geschützter Rahmen über Film- und Spielekonsum zu diskutieren
_____ Thema: „Was macht mir Angst“
_____ Hinterfragen – „Was und wie spiele ich?“
_____ Partizipation – bei Festlegung der realen Spielszene
_____ Kampf-Choreografie erarbeiten
_____ Film- und Schminktricks hautnah erleben
_____ 3 bis 5minütigen Trailer drehen (+ Outtakes)
_____ Reflektion der Projekttage
_____ evtl. Vorführung der erarbeiteten Filmszene, die jeder auf DVD bekommt

Angebote statt Verbote schaffen! Lernen durch Erleben!


Die Projektwoche „Zensiert, und was jetzt?“ kann eine reine Schulveranstaltung sein, oder in Kombination mit einer Vormittagsschulvorführung gestartet werden, um anschließend nachmittags in Jugendtreffs fortgeführt zu werden. Das Projekt kann in freiwillig angemeldeten kleineren und größeren Gruppenprojekten entstehen, oder auch Schulklassenweise. Möglich sind auch reine Jungen- oder Mädchengruppen.

Projektleiter 1: Thommes Nentwig     Freischaffender Künstler und Grafiker, Schwerpunkt Jugendbildungsarbeit, Ideenfindung in Partizipation, Filmeffekt und Filmkunst sowie Schnitt, Requisitenbau, Drehbuchautor, Jugend- und Erwachsenenbildung in kreativen Bereichen, Gruppenleiterschulungen


Projektleiter 2: Asmus Teller     Pädagogischer Mitarbeiter der „Kath. Akademie Stapelfeld“,
Kampfchoreograf, Gewaltdeeskalationstrainer, Schwerpunkt Jungenarbeit, Jugend- und Erwachsenenbildung, Medientrainer, Gruppenleiterschulungen


Projektleiterin 3: Melanie Ehlert     Bildungsreferentin bei der  „Kath. Freiwilligendienste im Oldenburger Land gGmbH“. Diplom Pädagogin, Schwerpunkt Jugendbildungsarbeit, Integration, Theaterschulung, Mimik/Gestik- Training, Theaterschminktechnik, Gruppenleiterschulungen

 

Das Projekt wird 5 Tage von 2 der beiden Projektleitern in Vollzeit geleitet und an einem Tag kommt ein 3. Projektleiter themenunterstützend hinzu. Da das Konzept, hierfür speziell ausgearbeitet wurde, ist nicht die Anzahl der Tage oder Leiter variabel, sondern nur die zeitliche Festlegung auf 5 Vormittage, oder 5 Nachmittage oder 1 Vormittag und 4 Nachmittage. Räumlichkeiten müssen gestellt werden.


Bitte kontaktieren Sie uns bezüglich der Kosten und Terminmöglichkeiten - vielen Dank!